Landtagswahlen in Brandenburg: Wie geht es weiter mit der Energiewende?

Potsdam, 11. Juli 2019: Klimafreundlich und innovativ oder fossil und rückwärtsgewandt – in der Energiepolitik steht das Land Brandenburg vor entscheidenden Weichenstellungen. Gestern hat der Landesverband Berlin Brandenburg des BWE daher Wahlprüfsteine an die Parteien des Landes geschickt. Die Frage: Wie soll in Zukunft die Energieversorgung in
Brandenburg aussehen?

„Der Energiemarkt steht heute an einem Scheideweg: Die Entscheidungen der kommenden Landesregierung werden die Energieversorgung in Brandenburg auf Jahrzehnte bestimmen“, erläutert Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender vom BWE Berlin/Brandenburg, die besondere Bedeutung der kommenden Landtagswahlen.

Fragen, die die Politik beantworten muss, sind unter anderem:

• Wird die kommende Landesregierung ihrer klimapolitischen Verantwortung gerecht?
• Kann die Bevölkerung besser beteiligt werden: Sowohl an der Planung von Projekten
der Erneuerbaren Energien als auch an der Wertschöpfung durch die Erzeugung vor
Ort?
• Wird es in den kommenden Jahren noch ausreichend Flächen für Windenergie
geben?
• Schafft die Regierung ein politisches Klima, durch das sich innovative Unternehmen
für den neuen Energiemarkt in Brandenburg ansiedeln werden?
• Nutzt das Land die Chancen, die die Erneuerbaren Energien auch für den
Arbeitsmarkt und die Infrastrukturentwicklung in Brandenburg bedeuten?

„Das Land Brandenburg hat die Chance, nicht nur Energieland zu bleiben, sondern auch Innovationsland zu werden“, so Jan Hinrich Glahr. „Mit den Wahlprüfsteinen fragen wir ab, welche Konzepte die Parteien dafür anbieten.“

Der Verband wird die Antworten der Parteien voraussichtlich Anfang August veröffentlichen.

Kontakt:
Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE)
Landesverband Berlin-Brandenburg
Greogor-Mendel-Straße 36
14469 Potsdam

Geschäftsstelle:
Sebastian Haas
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