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Suchmaschinen-Optimierung für Umwelt-Unternehmen

Allgemein

Suchmaschinen-Optimierung für Umwelt-Unternehmen

Suchmaschinen-Optimierung für Umwelt-Unternehmen

Auch Umwelt-Unternehmen, Produzenten von Erneuerbaren Energien und Landesenergieagenturen wollen im Internet sichtbar sein. Eine Website alleine reicht dafür nicht – sie ist wie die Visitenkarte, die ungenutzt in der Schublade liegt. Denn die meisten Nutzer kommen nicht direkt über die Browser-Zeile auf die eigene Web-Präsenz, sondern über eine Suchmaschine. Und dort wiederum ist Sichtbarkeit unverzichtbar: Kaum einer geht überhaupt auf die zweite Google-Seite. Wer nicht unter den ersten zehn, vielleicht zwanzig Beiträgen auftaucht, ist quasi nicht-existent.

Vor einigen Jahren waren es noch Backlinks, Meta-Descriptions und Keyword-Wolken, die (vermeintlich) die eigene Website in den Suchergebnissen nach oben hob. Manche Unternehmen verdienten ihr Geld ausschließlich mit dem sogenannten SEO (Search Engine Optimizing). Doch inzwischen haben die Suchmaschinen dazugelernt und sehen eine Website nun viel mehr aus den Augen der Nutzer. Das heißt: Je relevanter und interessanter der Inhalt einer Seite, desto höher wird sie gerankt.

Macht das die Suchmaschinen-Optimierung überflüssig?

Erstmal sind das gute Nachrichten: SEO ist kein mysteriöses Handwerk mehr. Je nach Content-Management-System braucht es vielleicht noch ein Plug-In. Sonderliches technisches Know-How ist jedoch nicht mehr nötig – so lange man weiß, was man wo angeben sollte. Wenn man für diesee Elemente die korrekte Formatierung benutzt, ist man schon auf dem richtigen Weg:

  • Titel und Überschriften
  • Bild-Beschreibungen
  • Seiten-Link
  • Seiten-Zusammenfassung

Viel bedeutender ist aber etwas, das hinter all dem steht: Der Inhalt. Wenn Suchmaschinen die Seiten aus den selben Augen sehen wie die Nutzer, dann heißt das: Die Seite muss gut und angenehm lesbar, informativ und spannend sein. Suchmaschinen-Optimierung ist heutzutage letztlich vor allem journalistische Arbeit. Diese vier Faktoren müssen zwar als Grundvoraussetzung richtig formatiert sein – aber sie müssen vor allem mit den richtigen Inhalten gefüllt werden.

Titel und Überschriften

Der Seitentitel und der Suchmaschinen-Titel sind elementar für eine gute Auffindbarkeit. Sie sollten daher unbedingt das jeweilige Keyword (s.u.) enthalten. Er sollte knapp und aussagekräftig sein, im besten Fall mit einer Handlungsaufforderung. In jedem Fall sollte er den Leser gleichzeitig neugierig machen und dazu motivieren, weiterzulesen.

Überschriften werden mit h1h2 etc. ausgezeichnet – je kleiner die Nummer, desto relevanter die Überschrift. Besonders in jenen erster und zweiter Ordnung sollte das Keyword auf jeden Fall auftauchen – ohne natürlich künstlich gesetzt zu wirken. Gut gestreute, aussagekräftige Zwischenüberschriften erleichtern das Lesen und halten Leser länger auf der Seite.

Bild-Beschreibungen

Alle verwendeten Bilder sollten zum Thema passen – und auch entsprechend ausgezeichnet werden. Besonders der „Alt“-Text ist wichtig: Sowohl Suchmaschinen als auch Blinden-Lesegeräte schließen daraus, was auf dem Bild zu sehen ist. Wenn Bildinhalt, Text und Keyword zusammenpassen, erhöht das die Wertigkeit einer Seite in den Augen von Google und anderen Suchmaschinen.

Das Bild selbst sollte als JPG oder PNG gespeichert sein und nicht unnötig groß sein – das erhöht nur die Ladezeit.

Seiten-Link / URL

Die URL sollte ebenfalls das gewählte Keyword enthalten – und nicht viel mehr. Je kürzer, desto besser. Die Navigationsstruktur sollte sich in den Unterseiten widerspiegeln. Zum Beispiel: website.com/energieproduzenten/wind. Was weder für Leser noch Suchmaschinen hilfreich ist, sind kryptische Navigationspfade wie website.com/wordpress/20170119/b/wie-unser-wind-gemacht-wird

Seiten-Zusammenfassung / Meta-Description

In der wenige Zeichen kurzen Meta Description wird der Inhalt des Textes zusammengefasst – diese Zusammenfassung erscheint in der Regel in den Suchergebnissen unter dem Link. Wenn der Autor hingegen keine Zusammenfassung angelegt hat, sucht sich Google selbst etwas zusammen; was nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen führt. Diese Zusammenfassung klug und Keyword-fokussiert zu nutzen ist also elementar, um Leser von den Suchergebnissen auf die eigene Seite zu bringen.

Wie sollte man als (Umwelt)-Unternehmen vorgehen?

Zunächst ist es wichtig, die richtigen Keywords zu finden: Die Schlüsselwörter, die Suchende auf die eigene Website bringen sollen. Als Unternehmen ist es sinnvoll, alle relevanten Mitarbeiter zusammen zu setzen, und gemeinsam eine Handvoll Wörter zu definieren, die für die jeweiligen Sachbereiche relevant sind. Jede Unterseite und jeder Artikel sollte möglichst eine Suchwort-Kombination haben, auf die sie besonders zugeschnitten ist.

Während manche Keywords sich nahezu von selbst aus dem Content ergeben, ist es durchaus sinnvoll, häufig gesuchten Suchbegriffen zu recherchieren. Im einfachsten Fall lässt man sich von Google die Suchbegriff-Vorschläge anzeigen, wenn man nach einem bestimmten Begriff googelt. Eine vollständige Keyword-Recherche umfasst aber auch Tools wie Hypersuggest oder der eigene Google Adwords-Account.

Manchmal sind bei der Keyword-Wahl besonders Nischen gut: So genannte „Longtail“-Keywords werden zwar seltener gesucht – sind aber dafür auch nicht so umkämpft. Ein Beispiel: Der Suchbegriff „Windkraft“ wird häufig verwendet, und zahllose Unternehmen konkurrieren hier um einen hohen Platz. Ein Artikel zum Longtail-Keyword „Windkraft Service Betreuung“ wird schon deutlich seltener auftreten. Fügt man jetzt noch die Region, zum Beispiel „Brandenburg“ hinzu, hat man als Windkraft-Service Anbieter aus Brandenburg genau die Kundschaft, die man haben will.

Im nächsten Schritt geht es darum, Artikel mit den gewünschten Keywords zu verfassen bzw. diese dort unterzubringen. Ein informativer, umfangreicher Text, in dem kein einziges Mal die Wörter „Service“ und „Brandenburg“ auftauchen, wird zum oben genannten Keyword natürlich weniger gut listen, als wenn diese Wörter bewusst aber organisch im Text auftauchen.

Deshalb ist hier journalistisches Können gefragt: Texte, die sich angenehm lesen, die den Nutzern Mehrwert bieten und gleichzeitig nicht die Keywords vernachlässigen.

Suchmaschinen-Optimierung durch Redakteure

Artikel, die relevant sind und Mehrwert bieten, halten Leser länger auf der Seite. Das wiederum ist das beste Kriterium für eine hohe Suchmaschinenlistung: Leser, die möglichst lange bleiben und keine anderen Suchergebnisse mehr brauchen. Denn: Die meisten Leser entscheiden nach nur drei Sekunden, ob sie auf der Website bleiben oder nicht. Der erste Eindruck zählt also besonders – bis hierhin ist das oft eine Design-Frage.

Alles Weitere liegt aber vor allem in Händen der Redaktion: Zieht der erste Absatz den Leser in den Text? Sind die Inhalte gut strukturiert und in Zwischenüberschriften unterteilt? Wie leicht liest sich der Text sowohl was Struktur als auch Inhalt betrifft? Kommen Suchbegriffe und gewünschte Themen organisch aber häufig im Text vor?

All diese Faktoren fordern vor allem eins: redaktionelles Vorwissen. Wenn Sie bei der suchmaschinen- und lesergerechten Umsetzung Ihrer Webinhalte Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an uns – denn auch SEO-Optimierung für unsere Kunden aus Umwelt- und Energiebranche zählen natürlich zu unseren Leistungen.

 

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