United Airlines bestellt 200 Flugtaxis

Das US-Startup Archer soll die Fluggeräte herstellen. Für den Auftrag hat das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar erhalten. Doch das Vertragswerk wird von einigen als schwacher Händedruck bezeichnet

2024 soll das Flugtaxi von Archer auf den Markt kommen. Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 240 Kilometer pro Stunde sollen die Flugtaxis bis zu vier Passagiere transportieren. Eventuell will die US-Fluglinie weitere 100 Exemplare für insgesamt 500 Millionen Dollar kaufen.

Kaum ein Händedruck
Doch zuerst muss die FAA das Unterfangen genehmigen.
Das neue Flugdesign muss abgesegnet und die Luftverkehrskontrolle umorganisiert werden, um das Flugtaxi-Aufkommen mit dem restlichen Flugverkehr zu koordinieren.

Im Vertrag zwischen Archer und der United Airlines sind die rechtlichen Voraussetzungen Teil des vorläufigen Kaufvertrags. Auch eine Reihe weiterer Bedingungen sollen in dem Papier stehen. Diese wurden allerdings noch nicht im Detail ausgehandelt. Beobachter bezeichnen das Dokument als „nicht einmal eine Absichtserklärung“. Es sei kaum ein Händedruck.

Kodrona-Machbarkeitsstudie erfolgreich abgeschlossen. Jetzt gehts in die nächste Runde
Das Siegener Projekt „Kodrona“ kann in den Demonstrationsbetrieb gehen. Drohnen transportieren Labor- und Blutproben zwischen Kliniken
Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Machbarkeitsstudie zum Einsatz medizinischer Drohnen-Shuttles im innerstädtischen Luftverkehr geht es für das Projekt in die nächste Runde.

Im Demonstrationsbetrieb wird die Alltagstauglichkeit getestet.


Das Ziel des Projektes ist es, einen geregelten Luftverkehr zwischen der DRK-Kinderklinik auf dem Wellersberg in Siegen und dem Kreisklinikum Weidenau herzustellen. Dabei sollen vor allem Transportwege verkürzt werden.
  Neue EU-Drohnenverordnung In der Machbarkeitsstudie ging es um die Integration der Drohnen in den Luftraum: die luftfahrtrechtlichen Genehmigungen, eine Erstellung der technischen- und rechtlichen Rahmenbedingungen für den Transport und die Analyse und Erstellung der Start- und Ladeinfrastruktur.

Im kommenden Praxistest muss sich das Projekt zunächst an die neue EU-Drohnenverordnung anpassen. Dominik Eichbaum von der städtischen Wirtschaftsförderung sieht die größte Herausforderung bei der Flugüberwachung. Sie sei zurzeit noch ungelöst.
Passagierdrohnen: VW will mitmischen VW reagiert auf die Mobilitätswende und möchte Passagierdrohnen bauen. Den ersten Versuch will das Unternehmen in China wagen „Über das autonome Fahren hinaus könnte das Konzept der vertikalen Mobilität ein nächster Schritt sein, um unseren Mobilitätsansatz in die Zukunft zu führen“, heißt es von Unternehmensseite.

Konkret will VW ein zunächst bemanntes Flugtaxi entwickeln, das auf dem chinesischen Markt zugelassen werden kann. Laut Stephan Wöllenstein, VWs China Chef, will VW mit diesem Schritt auf die Mobilitätswende reagieren und auf dem Zukunftsmarkt mitmischen.

Zunächst wollen die Wolfsburger in einer Machbarkeitsstudie testen, ob und mit welchen Partnern der Plan in die Tat umgesetzt werden kann.
  Fliegen ohne GPS. Israel wagt den Test Aharon, Leiter der Israel Innovation Authority, bezeichnet das getestete Kontrollsystem für Drohnen als neues Zeitalter für intelligente Transporte Ein weltweit erster Test von zivilen Drohnenflügen in Umgebungen ohne GPS-Signal wurde in einer speziellen Testzone in Yeruham erfolgreich durchgeführt. Die getesteten Navigationslösungen für Drohnen außerhalb der Sichtlinie wurden vom Unternehmen Sightec vorgestellt, dessen NaviSight-System auf künstlicher Intelligenz basiert.


Der Datenaustausch-Test wird im März in den landwirtschaftlichen Gebieten um Hadera, einer Stadt an der Mittelmeerküste zwischen Tel Aviv und Haifa, stattfinden. Im Juni soll das Pilotprojekt dann auch auf städtische Gebiete ausgeweitet werden.

„Die Umsetzung dieses Pilotprogramms, das den Betrieb verschiedener Drohnen durch eine Reihe verschiedener Betreiber im selben Luftraum demonstriert, markiert den Beginn eines neuen Zeitalters im intelligenten Transportwesen Israels“, sagt Aharon Aharon, CEO der Israel Innovation Authority.
  Azur Drones testet Drohnen in der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague Das Unternehmen hat seine Skeyetech- Drohne in der Wiederaufbereitungsanlage für Atommüll in Orano La Hague in Frankreich getestet. Die Drohnen sollen das Sicherheits- und Überwachungsteam unterstützen 500 Mitarbeitende sorgen dafür, dass das Recyceln der gefährlichen Materialien sicher abläuft. Die Drohnen von Azur Drones sollen die Abläufe zusätzlich absichern. Die Drohnen werden vom Sicherheitsteam gesteuert, fliegen aber komplett autonom durch die Anlage.

Der „Pilot“ muss dabei nur die Kamera in die gewünschte Richtung ausrichten, ein professioneller Drohnenpilot wird dementsprechend nicht gebraucht. Mithilfe der Drohnen können so auch schwer erreichbare und abgelegene Gebiete in kurzer Zeit zu überprüfen.
  Nordische Staaten starten gemeinsame Initiative Die Nordic Drone Initiative (NDI), ein Zusammenschluss von Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland, soll die Entwicklung von Drohnen-Transporten für Güter und Passagiere vorantreiben
Die Initiative wird von 16 öffentlichen und privaten Organisationen der vier Mitgliedsstaaten unterstützt.
Sie soll die effiziente Nutzung des Luftraums untersuchen und die Integration von Lufttaxis und Lieferdrohnen beschleunigen.

Das gemeinsame Ziel der zwischenstaatlichen NDI ist die Bündelung von Fähigkeiten und Ressourcen, um nachhaltige Transportdienste in der gesamten nordischen Region zu entwickeln.

„Die nordische Region hat viele Gemeinsamkeiten“, sagt Tor Skoglund, Senior Research Projekt Manager bei RISE in Göteborg. „Wir haben sehr ähnliche Bedingungen nicht nur im Klima, sondern auch in wichtigen Infrastruktur-, Markt- und Regulierungsbereichen. Gemeinsam können wir die Region an die Spitze der Entwicklungen bringen, indem wir Unternehmen ermöglichen, mit Drohnen nachhaltige Transportlösungen herzustellen.“

RISE, das schwedische staatliche Forschungsinstitut, das mit der Förderung an Universitäten und privaten Unternehmen beauftragt ist, sieht das NDI-Projekt als Chance für die Regierungen, im kommerziellen Drohnensektor Fuß zu fassen. Wingcopter geht in die Serienproduktion Wingcopter möchte mit seinen Drohnen Corona-Impfstoffe in die entlegensten Regionen der Welt bringen. Das dafür nötige Kapital hat das Start-up aus Darmstadt bereits eingesammelt Ausgerechnet durch die Corona-Pandemie kann das Unternehmen aus Darmstadt auf einen Schub hoffen. „Bereits vor der Krise haben wir in einem erfolgreichen Pilotprojekt im südpazifischen Inselstaat Vanuatu 19 Dörfer beliefert“, erzählt Wingcopter-Geschäftsführer Tom Plümmer. In Malawi unterhält das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Unicef und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit ein Liefernetzwerk für Medikamente. 18 Millionen Euro Risikokapital
                            Mithilfe von Investoren, der kalifornische Xplorer Capital und der hessische Wachstumskapitalfond Futury Regio Growth, hat Wingcopter insgesamt 19 Millionen Euro Risikokapital eingesammelt. Mit diesem Geld wird das Unternehmen in die industrielle Produktion einsteigen. In ein paar Monaten will Wingcopter eine bessere Version ihrer Lieferdrohnen vorstellen. „Wir haben uns Experten aus der Automobilproduktion geholt, mit deren Know-how wir aktuell eine Serienproduktion ausbauen. Perspektivisch wollen wir Zehntausende Drohnen bauen.“

Die Produktion soll in einer ehemaligen, 6500 Quadratmeter großen E-Bike-Fabrik in Weiterstadt bei Darmstadt aufgebaut werden. In Zukunft sei auch eine Produktion in den USA geplant, wo der Wingcopter allerdings noch in einem Zulassungsverfahren der Luftfahrtbehörde FAA steckt.
Drohnen für die Immobilienwirtschaft Schneller, sicherer, flexibler und kostengünstiger. Immer häufiger werden Drohnen in der Immobilienwirtschaft eingesetzt. Unternehmen können Drohnensoftware nutzen, um die Inspektionen durchzuführen In der Immobilienwirtschaft werden Drohnen eingesetzt, um Schäden zu inspizieren oder Baufortschritte dokumentieren. Laut des Software-Unternehmens FlyNex aus Dresden, werden Drohnen am häufigsten für Inspektionen eingesetzt.

FlyNex hat eine Luftraumkarte aus über 160 verschiedenen Datenquellen entwickelt, die eine rechtssichere Nutzung des Luftraums garantiert. Allerdings sollten sich Unternehmen vorher Gedanken machen, ob sie die Anschaffung einer Drohne lohnt oder nicht.

Frank Lochau, Vorstandsvorsitzender des Branchenverbands zivile Drohnen e.V. und Drone Operations Solutions Manager für Wohnungswirtschaft bei FlyNex, analysiert die Potenziale von autonomen Drohnenflügen in der Immobilienbranche. Im AIZ – Das Immobilienmagazin, plädiert Lochau dafür, dass sich Unternehmen die Anschaffung genau überlegen sollten. Lohnen tut sich die Anschaffung, wenn die Einsätze auf Wiederholbarkeit ausgelegt sind. Bei häufiger Wiederholung solcher Anwendungsgebiete sparen Drohnen durch die vorher festgelegten Routen viel Zeit und Geld.
  Drohnen-Einsatz am Nordpol Um mehr über das Abschmelzen der Polarkappen zu verstehen, nutzen Forscher der MOSAiC-Expedition Drohnen. Sie sind Teil einer der größten Forschungsmissionen der jüngeren Geschichte „Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate” – oder kurz: MOSAiC – lautete der Name des Forschungsvorhabens. Gerade das Abschmelzen der Eisfläche gibt Klimaschützern seit Jahren Anlass zu wachsender Sorge. Roberta Pirazzini und Henna-Reetta Hannula vom finnischen Meteorologischen Institut in Helsinki haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, mit Drohnen wichtige Daten zu sammeln.

„Der Zweck unserer Drohnenflüge war es, die Oberfläche abzubilden und die Oberflächen-Albedo zu messen, also den Anteil der Sonnenstrahlung, den die Oberfläche zurück in den Weltraum reflektiert. In der Praxis gibt die Meereis-Albedo an, wie viel Sonnenstrahlung vom Meereis absorbiert wird und somit zum Schmelzen des Eises führt“, erklärt Pirazzini.

Die Witterungsbedingungen stellten Forscher und Drohnen vor große Herausforderungen. Nicht nur die Kälte, auch die geografische Nähe zum Nordpol war ein Problem. GPS und Kompass-Navigation waren in der Regel nicht möglich, da sich die Expedition zu dicht am magnetischen Pol befand.
Kunstausstellung: Drohnen stellen neuen Weltrekord 600 LED-Drohnen, 26 Minuten Show und viel Kunst – In China hat eine Show zu Ehren Van Goghs den Guinness-Weltrekord für die längste Animation mit UAVs aufgestellt. Die Drohnen zeichneten berühmte Werke des niederländischen Künstlers in die Nacht Sonnenblumen, der Maulbeerbaum oder die Sternennacht sind nur einige der bekannten Werke von Vincent van Gogh, die eine Kunstausstellung der besonderen Art im Dezember in China zeigte.

600 LED-Drohnen zeichneten die Bilder 26 Minuten und 19 Sekunden lang an den Nachthimmel – der Guiness-Weltrekord für die längste Animation unbemannter Luftfahrzeuge.
Webinar Drohnenbetrieb 2021 – aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen – „EU, National, Länderebene“ 09. März 2021, 10:00-12:30 Uhr
Online-Meeting (ZOOM)
Die Teilnahme ist kostenfrei
        Programm 10:00 Uhr – Begrüßung und Vorstellung 10:10 Uhr – „Stand der Technik und Überblick EU Drohnenverordnung“,   
                          Ronald Liebsch, DJI 11:00 Uhr – „Rechtliche Rahmenbedingungen der Drohnennutzung“,
                          Prof. Dr. Martin Maslaton, BVZD 12:30 Uhr – Ende der Veranstaltung Zur Anmeldung geht es hier. Mit welcher Drohne darf man wo unter welchen Bedingungen fliegen? Was ist vor dem Start zu beachten? Welche Kennntnisnachweise muss ein Pilot einer Drohne vorzeigen können?
Seit Beginn des Jahres 2021 gilt die neue europäische Drohnen-Verordnung und die nationalen Gesetzgeber sind am Zug, das neue System ins nationale Recht zu überführen.

Das Web-Seminar des BVZD gibt einen Überblick über die neuesten rechtlichen Entwicklungen

Ronald Liebsch, Technical Standards Manager Europa bei DJI und Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Maslaton, werden über das umfängliche Regulatorium der europäischen Drohnen-Verordnung mit seinen 3 Betriebskategorien (offen, speziell und  zulassungspflichtig) sprechen. 

Ziel des Seminars ist es, jeden Nutzer mit den neuen Regelungen und Bedingungen vertraut zu machen, damit Drohnenpiloten rechtssicher die enormen wirtschaftlichen Potenziale der Drohnenwirtschaft nutzen können.

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Website des BVZD.