Weltweite Drohnenstandards

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) veröffentlichte einen Entwurf für Standards für den unteren Luftraum, die die Öffentlichkeit noch bis 21. Januar kommentieren kann.

Sie betreffen:

  • No-fly-zones, also Orte, deren Überfliegen generell verboten ist
  • Training und Instandhaltung
  • Privatsphäre und Datenschutz
  • Verantwortung (ein Mensch soll für jeden Drohnenflug verantwortlich sein)

Die Standards sind für UN-Mitglieder nicht verbindlich sondern eine Empfehlung für den rechtlichen Umgang mit Unbemannten Luftfahrzeugen. Zudem decken sie bisher lediglich die Grundregeln ab – spezieller wird es bei zukünftigen Standard-Vereinbarungen.

Der Initiator der ISO-Gruppe Robert Garbett steht strenger Regulierung skeptisch gegenüber: “Eine Branche, die sich so schnell entwickelt, muss durch Standards geprägt sein, nicht durch Regulierung”, so berichtet er Dronelife. Wichtige Regelungen wie die Erlaubnis von Out-of-sight-Flügen bleiben den Ländern selbst überlassen.

 

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